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Tag 08 · 22.05.2026
Randaberg - Rädal

Tagesetappe:

Gesamtstrecke:

210,5 km 2780,1 km


Tagestour:


Nachdem wir gestern Abend noch heiß diskutiert hatten ob wir nun die geplante Tour durchführen und das für und wider abgewägt hatten, haben wir uns dazu entschlossen das wir es nicht machen, da wir Leia nicht zumuten möchten 4444 Stufen auf 1700m den Berg hinauf zu steigen. Es heißt ja sowieso immer Hunde sollten Treppen möglichst vermeiden und da ist es einfach besser zu verzichten. Alleine wollte ich das Ganze dann auch nicht bewältigen und so wandert dieser Programmpunkt dann auf die to do Liste in der Hoffnung das ich jemanden findr der die Stufen irgendwann mal mit mir erklimmen möchte (Freiwillige vor !! und einfach Bescheid geben)

Der Morgen begrüßte uns auch nicht sehr freundlich und wir konnten gerade noch den Morgenspaziergang trocken absolvieren bevor es wieder anfing zu regnen - also auch diesbezüglich eine gute Entscheidung die Stufen von Florli vorerst zu lassen.

So ging es auf der E39 weiter und schon nach wenigen Kilometern dann des Norwegers liebstes Kind - lange Tunnel unter dem Meer hindurch der eine fast 4 Kilometer der nächste weit über 5 und das ganze mit 8% Gefälle - da glühen die Bremsen.
Nach 25 Kilometern stoßen wir dann auf die erste Fähre von Mortavika nach Arsvägen die uns in etwas mehr als 20 Minuten das fehlende Stück Land der E39 weiter trägt.
Weiter über ein paar Inseln und dann in den Karmoytunnelen welcher diesmal über 7 Kilometer lang ist und auch noch (ebenfalls für Norwegen typisch) mitten drin einen Kreisverkehr mit Abzweigung in einen anderen Tunnel hatte.
Von hier dann weiter nach Haugesund unserem ersten Stopp zur Besichtigung des Ortes und einiger interessanter Statuen. Hier angekommen hatte es auch endlich mal aufgehört zu regnen, was aber leider nicht bis zum Ende der Besichtigung anhielt, auf die letzten Meter wurden wir dann doch noch nass.


Rathausplatz

Brunnen am Rathausplatz

MM Statue

Brunnen mit Erlöserkirche

Skuptur "Die Seefahrer"

King Harald Statue

King Harald Statue


Wir ziehen weiter durch den Regen und der vierte Unterwassertunnel lässt nicht lange auf sich warten. Endlich mal erfreulich, denn so prasselt es mal ein paar Kilometer nicht gegen die Scheibe. Bei Jektevik angekommen stehen wir nun vor der Entscheidung welchen Weg wir weiter fahren, da es von hier aus drei Möglichkeiten gibt über verschiedene Fähren und Inseln nach Bergen zu gelangen. Karin hat inzwischen auch festgestellt das wohl für morgen in Bergen Sturzflutrisiko angekündigt ist und wir nun überlegen ob wir nicht diesen Tag dann irgendwo stehen bleiben um das aus zu sitzen.

Wir planen dies nun auch so und nehmen die Fähre von hier nach Hodnanes um dann statt weiter über die Fähre, nun außen herum über die Straße nach Bergen zu fahren. Drüben angekommen lacht uns nun die Sonne an (oder aus?) und aufgrund dessen wird mal schnell der Plan über den Haufen geworfen und wir gehen das Risiko mit dem schlechten Wetter ein, vor allem da für Übermorgen auch nichts Besseres angekündigt ist und wir hier nicht Tage verbringen wollen.

Wir finden in Rädal den einzigen Stellplatz der nicht horrende Gebühren kostet und bleiben da für die Nacht stehen und hoffen auf einen gnädigen Wettergott. Zumindest ist es bis jetzt trocken gewesen und wir konnten sogar noch einen schönen Spaziergang direkt hier durch den Wald machen. Karin macht uns noch eine schöne Pizza und wir lassen den Abend mit einer schönen Flasche Wein (Als Opfergabe an den Wettergott) ausklingen.


Pizza mit Rotwein

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