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Es blieb so weit trocken und die Hoffnung dem Regen aus zu kommen
wurde größer. Nachts um kurz vor Mitternacht klopft es am Wohnmobil
und drei Sicherheitsleute weisen uns darauf hin das wir doch besser diesen
Parkplatz verlassen sollen, da hier ab 2 Uhr früh mehrere Partybusse und
LKW mit Soundanlage anfahren und eine riesige Graduation Party bis
um 8 Uhr morgens stattfindet.
Da wir das nicht sehr toll fanden also los in Richtung Bergen. Die erste Idee
war bei einem Museum um die Ecke stehen zu bleiben, wir stellten aber sehr
schnell fest das sich auch hier am See Partygäste tummelten und es bereits jetzt
sehr stimmungsvoll zuging. Also doch weiter und Ausschau halten ob irgendwo
am Weg doch ein schöner Platz zu finden ist.
Leider nicht so gewesen und so sind wir auch ganz schnell an unserem Ziel,
dem Ulriken 643 an dem unser nächster Ausflug starten sollte.
Hier dann auf dem Gebührenpflichtigen Parkplatz (38 Euro pro Tag) abgestellt,
wenn es eben kosten soll dann ist es so. Kurz nachdem wir standen dann doch noch
der angekündigte Platzregen und der geht die ganze Nacht hindurch.
Morgens dann eine Runde mit Regenjacke mit Leia raus, aber die will dann doch auch
schneller wieder rein als man schauen kann. Den Vormittag und Mittag dann mit
Berichte schreiben verbracht und die Hoffnung das es Nachmittag wenigstens
mal aufhört zu regnen.
14:30 Uhr dann ein erster "Lichtblick" - zwar keine Sonne aber es hat endlich
mal aufgehört zu regnen. Vollen Mutes geht es in die Regenjacken und zu Fuß
los, die 4 1/2 Kilometer hinunter in díe Innenstadt und den Hafen von Bergen.
Nach ein paar Metern fängt es schon wieder an zu nieseln, aber wir haben das
herunsitzen schon leid und kehren nicht um sondern wandern weiter. Auf der Strecke
wechselt es ständig zwischen Regen und Trocken und an der Universität angekommen
kommt sogar mal für eine kurze Zeit die Sonne heraus.
Wir kehren auf einen
kleinen Snack ein und ziehen dann weiter zu den Bryggen die hier ja das berühmteste
Wahrzeichen der Stadt sind. Auf dem Rückweg zieht es dann ordentlich zu und es wird
zum erneuten Regen auch schon wieder richtig kalt. Nach über 9 Kilometern durch
die Stadt kommen wir wieder bei unserem Wohnmobil an.
Da wir ja immer noch auf schönes Wetter für morgen hoffen bleiben wir hier an
dem Platz gleich noch einmal für die Nacht stehen und sehen was kommt.
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