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Tag 09 · 23.05.2026
Rädal - Bergen

Tagesetappe:

Gesamtstrecke:

27,9 km 2808,0 km


Tagestour:


Es blieb so weit trocken und die Hoffnung dem Regen aus zu kommen wurde größer. Nachts um kurz vor Mitternacht klopft es am Wohnmobil und drei Sicherheitsleute weisen uns darauf hin das wir doch besser diesen Parkplatz verlassen sollen, da hier ab 2 Uhr früh mehrere Partybusse und LKW mit Soundanlage anfahren und eine riesige Graduation Party bis um 8 Uhr morgens stattfindet.

Da wir das nicht sehr toll fanden also los in Richtung Bergen. Die erste Idee war bei einem Museum um die Ecke stehen zu bleiben, wir stellten aber sehr schnell fest das sich auch hier am See Partygäste tummelten und es bereits jetzt sehr stimmungsvoll zuging. Also doch weiter und Ausschau halten ob irgendwo am Weg doch ein schöner Platz zu finden ist.

Leider nicht so gewesen und so sind wir auch ganz schnell an unserem Ziel, dem Ulriken 643 an dem unser nächster Ausflug starten sollte.

Hier dann auf dem Gebührenpflichtigen Parkplatz (38 Euro pro Tag) abgestellt, wenn es eben kosten soll dann ist es so. Kurz nachdem wir standen dann doch noch der angekündigte Platzregen und der geht die ganze Nacht hindurch.

Morgens dann eine Runde mit Regenjacke mit Leia raus, aber die will dann doch auch schneller wieder rein als man schauen kann. Den Vormittag und Mittag dann mit Berichte schreiben verbracht und die Hoffnung das es Nachmittag wenigstens mal aufhört zu regnen.

14:30 Uhr dann ein erster "Lichtblick" - zwar keine Sonne aber es hat endlich mal aufgehört zu regnen. Vollen Mutes geht es in die Regenjacken und zu Fuß los, die 4 1/2 Kilometer hinunter in díe Innenstadt und den Hafen von Bergen. Nach ein paar Metern fängt es schon wieder an zu nieseln, aber wir haben das herunsitzen schon leid und kehren nicht um sondern wandern weiter. Auf der Strecke wechselt es ständig zwischen Regen und Trocken und an der Universität angekommen kommt sogar mal für eine kurze Zeit die Sonne heraus.

Wir kehren auf einen kleinen Snack ein und ziehen dann weiter zu den Bryggen die hier ja das berühmteste Wahrzeichen der Stadt sind. Auf dem Rückweg zieht es dann ordentlich zu und es wird zum erneuten Regen auch schon wieder richtig kalt. Nach über 9 Kilometern durch die Stadt kommen wir wieder bei unserem Wohnmobil an.

Da wir ja immer noch auf schönes Wetter für morgen hoffen bleiben wir hier an dem Platz gleich noch einmal für die Nacht stehen und sehen was kommt.


Bergen



































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