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Tag 15 · 29.05.2026
Fossbergom - Fläm

Tagesetappe:

Gesamtstrecke:

295,8 km 4548,9 km


Tagestour:


Für heute Morgen dachten wir als Start eigentlich an eine kleine Wanderung hier direkt vom Parkplatz weg, nach ein paar Metern stellten wir aber fest das 800 Höhenmeter auf knapp 2 Kilometer dann doch ein bisschen steil für den Anfang ist und so blieben wir in der Ebene und wanderten lieber in den Ortskern zum Wasserfall und der Stabkirche, dabei stellten wir dann auch fest das zwar in allen Karten der Ort als Fossbergom eingezeichnet ist, dieser hier aber schlicht und einfach Lom heißt.


Blick auf den Prestfossen

Prestfossen

Prestfossen

Stabkirche Lom

Stabkirche Lom

Statue in Lom


Nach dem Frühstück geht es dann die 55 nach Oben und nach wenigen Kilometern stossen wir auf die Wilhelm Rasmussen Sagasoyla Statue welche die Geschichte Norwegens in Bildern erklärt.


Sagasoyla Statue

Nun geht es merklich nach oben, es werden immer mehr Kurven und die Steigungen mit bis zu 12% sind auch nicht ohne. Auf 1500 Metern machen wir dann einen Fotostopp an einer Erinnerungstafel und einigen zusammengetragenen Steinhaufen. Leia bekommt bei der Gelegenheit gleich noch ein weiteres Schneebad und Sie will gar nicht mehr weiter sondern am liebsten einfach hier im kalten Schnee liegen bleiben.















Der Pass zieht sich nun auch wieder auf einige Kilometer und hier oben liegt noch richtig viel Schnee, sogar die Langlaufloipen sind noch kräftig in Benutzung.

Viel steiler als die Auffahrt war, ist nun die Abfahrt vom Pass und Diese schlängelt sich in ettlichen Kehren nach unten.

Unten angekommen geht es dann erst den Lustrafjord und weiter den Sognefjord entlang bis wir dann in Hella wieder einmal mit einer Fähre übersetzten. In Vikoyri liegt mal wieder ein Kreutzfahrtschiff vor Anker und im Ort wuseln wieder Hunderte diesen Heuschrecken herum.

Auch an der Stabkirche die es hier zu Besichtigen gibt, ganze Busladungen von Menschen. Wir backen uns erst mal ein paar frische Brezen und machen Brotzzeit - und siehe da es hat sich gelohnt, als wir mit dem Essen fertig sind befinden sich nur noch ein paar wenige Leute hier da das Schiff wohl heute sehr früh ablegen wird, so wie ich hörte.

Wir gehen hoch zur Kirche, aber bei einem Preis von 13 Euro nun wirklich nicht hinein. Ich beschwatze die Dame an der Kartenkontrolle mich für ein paar Fotos so hinein zu lassen, mach die Fotos und dann ziehen wir auch schon wieder weiter.

So einen horrenden Preis zu verlangen für eine Kirche die nicht einmal etwas Besonderes ist - da haben wir schon schönere Stabkirchen ohne Eintritt gesehen. Aber klar das man das hier verlangt, da kommen ja schließlich Tausende von Leuten mit dem Schiff an und die kann man ja abzocken - das es funktioniert sah man ja daran wie voll es gerade eben noch war.


Stabkirche Hopperstad

Stabkirche Hopperstad

Stabkirche Hopperstad

Stabkirche Hopperstad


Von hier geht es nun erneut steil hinauf auf den nächsten Pass der sich auch wieder über 30 Kilometer zieht. Beim Abfahren direkt in einer Kehre ein impossanter Wasserfall den ich mir aus der Nähe anschaue.







So nun geht die Suche nach einem Nachtplatz los. Karin findet etwas weit vor unserem eigentlichen Ziel aber seltsamerweise nichts dazwischen, wir schauen es uns an, aber entweder voll geparkt oder Parkverbot. Also fahren wir weiter in der Hoffnung das doch noch irgendeine Parkbucht kommt - tja weit gefehlt denn nach ein paar Metern wissen wir warum hier nichts mehr kommt denn es kommt ein Tunnel mit 11 Kilometern Länge gefolgt von einem Tunnel mit 7 Kilometern Länge - und schon sind wir am eigentlichen Ziel angelangt.

Wir suchen hier nach etwas Geeignetem, aber der Ort hat alles für die Nacht gesperrt. Am Campingplatz nachgefragt - ja die hätten schon etwas - ohne Strom für 50 Euro ! vergesst es. wir fahren noch ein Stück weiter und nach einem weiteren Tunnel finden wir dann einen wunderbaren Platz direkt am Fjord und wir hatten Glück das wir diesmal so früh dran waren, denn kurz nach unserem Eintreffen waren die 5 Plätze hier auch schon alle belegt.


Unser Nachtplatz

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